nano:noi zeigt randkunst graz
Im Rahmen der Grazer Wochen der Inklusion zeigt das nano:noi Werke von Künstler:innen der Randkunst Graz. Mit dabei sind Florin Asei, Sophie Bäuchl, Emanuel Calise, Moritz Mittelbach, Max Nemeczek, Patrick Rössl, Paula Steinbauer und Edin Zilkic.
Das nano:noi ist eine Plattform für zeitgenössische Kunst, die monatlich wechselnden Künstler:innen ein kleines Schaufenster nach außen bietet.
Formen der Berührung: Gänseblümchen
Mähen oder nicht mähen? Muss ich schon die Wiese gießen? Es regnet schon seit Wochen nicht. Ah, es regnet, ich brauche nicht gießen. Es hat geregnet, du kannst noch nicht mähen, die Wiese muss trocknen. Die Nachbarn stört es sicher, aber die Insekten freuen sich. Zieh Schlapfen an, nicht, dass du wo hineintrittst. Ich liebe es, barfuß zu gehen. Leider habe ich die Schnecke übersehen.
J. A. Marckonato widmet sich Gänseblümchen, besonders jenen, die im Garten ihrer Eltern leben. Bellis perennis werden dabei zu Ausgangspunkten einer Annäherung an ein Geflecht aus Erinnerungen, Wahrnehmungen und Beziehungen. Die gezeigten Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von persönlicher Erfahrung und Fragen des Zusammenlebens in einer Multispezies-Welt – beginnend im scheinbar unscheinbaren Garten, im wiederkehrenden Rhythmus eines Gänseblümchens.
Im offenen Workshop am 30. Mai widmen wir uns den Gänseblümchen. Ausgehend von selbst angefertigten Polaroid-Fotografien werden tragbare Schmuck:Objekte mittels Nadel, Faden und Draht hergestellt.
wildes basteln @ lendwirbel
noi lädt zum kreativen Mitmachen ein! In unseren Workshops entdeckst du die Grundlagen der Metallbearbeitung und Schmuckherstellung und tauchst gleichzeitig in die spannende Welt des Upcyclings ein. Gemeinsam gestalten wir in offener Atmosphäre einzigartige Stücke und experimentieren mit verschiedensten Materialien, Formen, Farben und Strukturen. Ob du Neues ausprobieren oder deine handwerklichen Fähigkeiten vertiefen möchtest – hier ist Raum für deine Ideen und Kreativität. Im Fokus steht das freie, spielerische Arbeiten mit den Händen und das Entstehen individueller tragbarer Objekte. Die Workshops richten sich an Erwachsene, es sind keine Vorkenntnisse nötig. Ohne Anmeldung.
Freitag, 1. Mai von 11-17 Uhr
Samstag, 2. Mai von 13-17 Uhr
Emoticarium: Gefühlt geführt
Die Ausstellung folgt den Fäden unserer Gefühle in einem Geflecht aus Macht und subtiler Steuerung. Emotionen scheinen natürlich und uns ureigen, doch wer darf laut auflodern, wer soll sanft wärmen, wer muss sich kühl beherrschen? Die Werke bergen eine Spannung zwischen Verwertbarkeit, Erschöpfung, der Sehnsucht nach Fürsorge und Aufbegehren und laden dazu ein, die eigenen Affekte und ihre politischen Verstrickungen neu zu befragen.
Im offenen Workshop am 28.03.26 eignen wir uns das Hemd an, samt allem, für das es steht. Bring ein eigenes Hemd mit oder nutze eines der bereitgestellten. Mit Farben, Garnen, Perlen, Glitzer und Scheren geht es ihnen an den Kragen. Wir verwandeln sie gemeinsam in tragbare Objekte, in Symbole des freudvollen Widerstands.
Keine Vorkenntnisse und keine Anmeldung nötig!
noi gemeinsam gestalten
Die Gruppenausstellung vereint Werke von fünf Künstlerinnen, die handwerkliche Praktiken, textile Gestaltung, den Verlust von Biodiversität sowie die damit verwobenen Machtstrukturen thematisieren. Einige Arbeiten laden Besucher*innen dazu ein, aktiv an der Gestaltung von Schmuck mitzuwirken.